Muscatelli, 56, ist gebürtiger Italiener. Seit 2017 leitet der Ökonomieprofessor die Russell Group, den Verband der 24 besten britischen Hochschulen, dem auch Oxford und Cambridge angehören.

SPIEGEL: Herr Muscatelli, in neun Monaten tritt Großbritannien offiziell aus der EU aus. Wie sehr wird die britische Forschung darunter leiden?

Muscatelli: Das kommt darauf an. Es ist entscheidend, dass unsere Universitäten im Europäischen Forschungsraum verbleiben. Und das ist auch möglich. Gerade hat die EU-Kommission ihren Vorschlag für das nächste Rahmenprogramm für Forschung und Innovation veröffentlicht, das ab 2021 in Kraft tritt. Es sieht Ausgaben von 100 Milliarden Euro vor und enthält ausdrücklich Fördermöglichkeiten auch für Drittstaaten. Ob und wie wir daran teilhaben können, wird von den Brexit-Verhandlungen abhängen. Derzeit weiß allerdings noch niemand, was wir bekommen – einen weichen, harten oder einen katastrophischen Brexit.

SPIEGEL: Viele britische Universitäten zählen zu den besten

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 27/2018.
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