SPIEGEL: Vor zwei Jahren haben Sie für eine Doku die Tennisikone Boris Becker begleitet. Was hat Sie dazu bewogen, sich nun mit einem schwergängigen Thema wie Antibiotikaresistenzen zu befassen?

Wech: Ich hatte die Brisanz des Themas nie so richtig wahrgenommen. Doch dann kamen zwei Dinge zusammen: Ich lag im Krankenhaus mit einer schweren bakteriellen Infektion. Etwa zur gleichen Zeit hörte ich die Prognose des britischen Ökonomen Jim O'Neill, dass Infektionen aufgrund von Resistenzen gegen Antibiotika im Jahr 2050 die Todesursache Nummer eins sein könnten. Da wurde mir klar: Darüber muss ich etwas machen.

SPIEGEL: Ihr Film ist sehr düster geraten. Ist die Erkenntnis aus Ihrer Recherche, dass wir bereits am Abgrund stehen?

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 7/2019.
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