Mit voller Wucht traf ihn das linke Knie von Englands Offensivspieler Raheem Sterling an der rechten Schläfe. "Die Lichter gingen aus", erinnerte sich Uruguays Linksverteidiger Álvaro Pereira hinterher.

Erstaunlich genau beschrieb der Fußballer damit, was in der 61. Minute des Weltmeisterschaftsspiels gegen England 2014 in den Nervenzellen seines Gehirns vor sich ging. Die extremen Zug- und Scherkräfte, die dabei auf seine Hirnzellen wirkten, ließen die Energieversorgung der Neuronen teilweise zusammenbrechen - ähnlich wie bei einem Stromausfall.

Bewusstlos lag Pereira auf dem Rasen. Wenig später fuhr der Stoffwechsel seiner Nervenzellen wieder hoch, blieb aber zunächst auf Sparflamme. Der Athlet kam zu sich und wankte benommen zum Spielfeldrand. Er hatte eine Gehirnerschütterung erlitten.

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