Albrecht, 45, hat als Schüler einen Börsenwettbewerb gewonnen, weil er und seine Mitschüler auf eine einzige Aktie eines südafrikanischen Rohstoffunternehmens gesetzt hatten. Das würde der Fondsmanager der DWS, der Vermögensverwaltung der Deutschen Bank, so heute keinem mehr raten – zu risikoreich.

SPIEGEL: Herr Albrecht, seit seinem Start am 1. Juli 1988 hat der Deutsche Aktienindex Dax mehr Rendite abgeworfen als fast jede andere Anlageklasse: im Schnitt 8,4 Prozent jährlich. Trotzdem sind die Bundesbürger Aktienmuffel. Sind die Deutschen zu blöd, ihr Geld anzulegen?

Albrecht: Nicht blöd, aber risikoscheu, konservativ, skeptisch. Wir Deutschen haben große Verlustängste, begründet durch die mehrfache Geldentwertung in unserer Geschichte, das Desaster Neuer Markt, den geplatzten Hype um die Telekom-Aktie um die Jahrtausendwende.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 27/2018.
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