Eingestürzter Polcevera-Viadukt in Genua: Fachleute rieten zum Abriss
LUCA ZENNARO / DPA
Eingestürzter Polcevera-Viadukt in Genua: Fachleute rieten zum Abriss

Brückeneinsturz in Genua

Der Tod lauert im Tragwerk

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Das Unglück von Genua bestätigt einen schlimmen Verdacht: Spannbetonbrücken sind Risikobauwerke. Das Kernproblem steckt in der Konstruktion selbst. Von Christian Wüst

Wie alt kann eine Brücke werden? Wann ist sie überlastet? Und was passiert, wenn sie alt und überlastet ist? Kann man wissen, wann sie bricht?

Diese Fragen stellen sich mit höchster Dringlichkeit nach dem Einsturz des Polcevera-Viadukts in Genua. Am Dienstagmittag ist er kollabiert bei Sturm und Starkregen. Etwa 200 Meter Betonfahrbahn der Autobahn A 10 fielen mehr als 40 Meter in die Tiefe, mit ihr Autos und Lastwagen. Mindestens 38 Menschen starben an den Folgen des Unglücks.

Italiens neue Regierung, selbst an der Grenze der Tragfähigkeit, wies die Schuld kurzerhand dem Autobahnbetreiber zu. Der beteuert, das Bauwerk laufend überwacht zu haben. Doch was heißt das? Und was bringt es?

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 34/2018.
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