Noch am Donnerstag, zwei Tage nach dem Unglück, werden Opfer ins Leichenschauhaus der Poliklinik San Martino von Genua eingeliefert. Versammelt am Ende eines langen Korridors kauern Angehörige und warten darauf, die Toten identifizieren zu können.

Mehr als drei Dutzend Menschen verloren ihr Leben, als am Dienstag um 11.56 Uhr am Stadtrand von Genua ein gewaltiges Stück eines Viadukts der Autobahn A 10 einstürzte. Die für die Katastrophe Verantwortlichen, mit "ihren prall gefüllten Brieftaschen und leeren Herzen", sollten nun um Verzeihung bitten und für den Schaden aufkommen, forderte Innenminister Matteo Salvini.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 34/2018.
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