SPIEGEL: Herr Professor Jorch, Sie halten Großfamilien für ein Segen. Aber werden nicht längst die meisten Kinder ohne mehrere Geschwister groß?

Jorch: Keineswegs. Es gab im Jahr 2016 in Deutschland mehr Kinder, die mit zwei oder mehr Geschwistern aufwuchsen, als Einzelkinder. Bei 12 Prozent der Familien hierzulande lebten sogar mindestens drei Kinder. Trotzdem denken viele Menschen beim Thema Kinderreichtum erst einmal an Armut, Chaos und Jugendamt. Das wollen wir Kinder- und Jugendmediziner ändern.

SPIEGEL: Was unterscheidet Kinder mit vielen Geschwistern von ihren Altersgenossen aus Kleinfamilien?

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 36/2018.
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