Autorin Benecke: "Mit mir nicht, Leute"

Gewalttätige Frauen

Wie man eine Psychopathin erkennt

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Frauen missbrauchen, bedrängen und verletzen kaum seltener als Männer, sagt die Therapeutin Lydia Benecke – sie stellen es aber geschickter an. Von Frank Thadeusz

Früher hieß es, hinter jedem erfolgreichen Mann stünde eine starke Frau. Diese Weisheit stammt aus einer fernen Zeit, als die Dominanz des männlichen Geschlechts noch unangefochten war. Inzwischen muss der Spruch womöglich berichtigt werden: Hinter vielen verkorksten Männern stehen Frauen, die ähnlich gestört sind.

In einer Stadt im Ruhrgebiet sitzt die Psychologin Lydia Benecke in einem schmucklosen Raum und sagt: "Feministinnen hassen mich dafür, aber ich sage es trotzdem: Emotionale und sexuelle Misshandlungen an Männern, die von Frauen begangen werden, bleiben auch in unserer scheinbar aufgeklärten Gesellschaft häufig unentdeckt."

Das ist ein Satz, der irritiert; insbesondere in Zeiten von #MeToo, in denen Frauen erstmals in größerer Zahl von ihren Missbrauchserfahrungen mit Männern berichten.

Benecke gehört zu den Shootingstars in der deutschen Psychologenszene. Ob im ZDF bei "Markus Lanz", in der ARD bei "Brisant" oder im Sat.1-Frühstücksfernsehen: Die Expertin ist auf allen Kanälen

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 13/2018.
FOTOS: MATTHIAS JUNG / Der Spiegel, MATTHIAS JUNG / Der Spiegel

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