Woher kommt das Gold am eigenen Finger? Rund 4000 Tonnen des Edelmetalls werden jährlich nachgefragt, gut die Hälfte davon landet in Schmuck. Wenige Bergbaukonzerne sprengen etwa 90 Prozent des weltweit geförderten Golds als Erz aus den Bergen. Die restlichen zehn Prozent fördern 15 bis 20 Millionen Kleinschürfer in oft schlecht gesicherten Minen und an Flüssen, vor allem in Entwicklungsländern.

Ein moderner Goldrausch hat zum Beispiel Lateinamerika erfasst. Die Ärmsten der Armen, die Verzweifelten und die Hasardeure folgen dem Ruf des Goldes. Die Profiteure sind zunehmend Drogenkartelle, die in den Goldhandel investierten. Der hohe Goldpreis und stärkere Kontrollen im Drogengeschäft locken inzwischen die italienische ’Ndrangheta, Mexikos Sinaloa-Kartell oder kriminelle Gruppen aus China und Russland in den Regenwald.

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