Am späten Abend des 4. Mai 1986 war Janelle Cruz allein im Haus ihrer Eltern im kalifornischen Irvine. Die 18-Jährige war wegen ihres neuen Jobs in einem Pizzaladen nicht mit in den Urlaub gefahren. Am nächsten Tag gegen fünf Uhr nachmittags fand ein Immobilienmakler, der das Haus potenziellen Käufern zeigen wollte, Cruz in ihrem Bett - vergewaltigt und zu Tode geprügelt.

Janelle Cruz war, so vermuten es heute die Behörden, das letzte Opfer des "Golden State Killers" geworden. Von Mitte der Siebziger- bis Mitte der Achtzigerjahre hatte er in Kalifornien gemordet und vergewaltigt. Er ging brutal und berechnend vor, überfiel Paare, überwältigte den Mann, missbrauchte die Frau, unterbrach eine Vergewaltigung, um Apfelkuchen zu essen, stahl persönliche Gegenstände. Und er rief seine Opfer manchmal nach den Taten noch an, um sie erneut in Angst zu versetzen. 

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