Zehntausende Goldwäscher gegen ein Dutzend Marinesoldaten? Ein ungleicher Kampf. Deshalb haben Leutnant Giancarlo Boggiano und seine Männer Sprengstoff an Bord.

"Zwei Minuten bis zur Explosion!", ruft der Offizier der peruanischen Marine, als die Zünder scharf geschaltet sind. Die Soldaten springen ins Boot. Der Motor heult auf, mit voller Kraft voraus geht es hinüber zur anderen Flussseite. Ein ohrenbetäubender Knall; dann verglüht das Floß der Goldwäscher in einem Feuerball.

Schwarze Rauchschwaden steigen über dem Fluss Malinowski und der angrenzenden Reserva Nacional Tambopata auf, Heimat von Jaguaren, Tapiren und tausend Jahre alten Bäumen.

Der Regenwald im Südosten Perus ist einer der artenreichsten Urwälder der Erde. Die Soldaten sind hier, um diese Kostbarkeit vor einer Übermacht illegaler Goldwäscher zu schützen. Dafür sprengen sie in die Luft, was ihnen an Schürferausrüstung in die Hände fällt.

Doch der Wumms im Dschungel kann nicht darüber hinwegtäuschen: Die Spezialkräfte kämpfen

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 28/2018.
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