Bevor Konstantinos Petridis ins Auto steigt, um sein Land zu verkaufen, bleibt er an einem alten, schäbigen Haus stehen, schaut die Fassade entlang und sagt: "Das ist ein Diamant."

Er schließt die Fahrertür auf, setzt sich an das Steuer eines weißen Škoda und lenkt ihn durch die Straßen der griechischen Hauptstadt Athen. Er fährt langsam. Er zeigt, was schon alles an ausländische Firmen verkauft ist: "Hier, das Hotel Tiare", "da, das Hilton", "und sehen Sie, dort das Café?"

Die Mittelkonsole in seinem Wagen ist gefüllt mit Schlüsseln, die einen neuen Besitzer brauchen. Er fährt vorbei an Geschäften, Bürogebäuden und Wohnhäusern, an fast jedem dritten klebt das Schild "Zu verkaufen!". Die ganze Stadt liegt da wie eine große Shoppingmall. Die leer stehenden Immobilien sind die Ware von Konstantinos Petridis.

Er ist Makler in einem Land, das die Finanzkrise auf den blanken Boden zurückgeworfen hat.

Petridis sagt, auch die Preise für Immobilien im ganzen Land seien ganz unten. Deshalb schläft er

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 25/2018.
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