Es gibt ein Gerücht in London, und das geht so: Was in den Brexit-Verhandlungen nach außen als heilloses Tohuwabohu erscheine, sei in Wirklichkeit Teil eines genialen Masterplans. Regierungschefin Theresa May sei mitnichten ratlos. Tatsächlich verwirre sie seit Monaten mit voller Absicht Freund und Feind und trete auf der Stelle, damit irgendwann im Herbst das Parlament ein Machtwort spreche. Und da dort die EU-Befürworter in der Mehrheit seien, würden die Abgeordneten ganz am Ende für den sanftestmöglichen Brexit sorgen.

Menschen, die das Gerücht streuen, halten an dieser Stelle kurz inne und machen ein gedankenverlorenes Gesicht.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 25/2018.
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