Noch im Mai warnte Hans-Georg Maaßen vor den Gefahren der Desinformation. Westliche Demokratien würden durch russische Kampagnen bedroht, sagte er auf einem Symposium von Verfassungsschützern in Berlin. "Offene Gesellschaften vertragen viele Meinungen, aber nicht viele Wahrheiten."

Dann mahnte er: "Wenn aber durch hybride Aktionen falsche Tatsachen verbreitet, Tatsachen manipuliert, Tatsachen unterdrückt oder aus bloßen Meinungen Tatsachen und aus Tatsachen Meinungen konstruiert werden, verliert der Bürger die verlässliche Grundlage, auf der er seine politischen Entscheidungen treffen kann."

Eine offene Gesellschaft brauche Zeit, um die Fakten zu prüfen und einzuordnen. Genau dieses würden sich Angreifer auf die Demokratie zunutze machen, um im "Nebel der Desinformation Fakten zu schaffen".

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 38/2018.
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