Der Kanzler hatte sein Land fest im Westen verankert, das Ende der deutsch-französischen Erbfeindschaft besiegelt, die europäische Einigung und die Aussöhnung mit Israel vorangetrieben. Doch jetzt, am Ende einer langen Amtszeit, trieb Konrad Adenauer eine andere Sorge um. Was sollte er seinem Nachfolger hinterlassen?

Den geliebten Riesling etwa? Er habe noch acht Flaschen Trockenbeerenauslese im Keller, vertraute der alte Mann im Herbst 1963 seinem letzten offiziellen Besucher an, dem belgischen Premierminister Théo Lefèvre. Die werde man nun gemeinsam leeren, denn "für den Herrn Erhard – der versteht ja nichts von Wein – sind die zu schade".

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 34/2018.
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