Heiko Maas
Hannes Jung/ DER SPIEGEL
Heiko Maas

Außenminister Maas über Russland und USA

"Die Chancen, das Abkommen zu erhalten, stehen nicht gut"

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Außenminister Heiko Maas lehnt eine nukleare Nachrüstung in Europa ab. Im Interview spricht der SPD-Politiker über seine Anti-Trump-Allianz und erklärt, wie man auf Russlands Drohgebärden reagieren sollte. Von Christiane Hoffmann, Christoph Schult

SPIEGEL: Herr Minister, US-Präsident Trump wendet sich gegen eine Weltordnung, die auf internationalen Regeln und Vereinbarungen basiert. Sie haben als Reaktion darauf im vergangenen Sommer eine "Allianz der Multilateralisten" gefordert. Wie geht es dieser Allianz?

Heiko Maas: Sie wächst. Viele Staaten machen sich größte Sorgen, dass international wieder das Recht des Stärkeren gilt.

SPIEGEL: Was tun Sie konkret?

Maas: Gemeinsam mit Frankreich und Kanada haben wir den Stein ins Rollen gebracht und arbeiten jetzt an konkreten Themen. Alle, die ein Interesse an einer verlässlichen multilateralen Weltordnung haben, müssen jetzt mehr dafür tun. Die Allianz soll ein offenes Netzwerk für alle sein, die auf die Stärke des Rechts setzen, sich einer regelbasierten Ordnung verpflichtet fühlen, um sich in internationalen Organisationen, bei den Vereinten Nationen, im Menschenrechtsrat noch stärker miteinander abzustimmen.

SPIEGEL: Bisher ist diese Allianz aber kaum sichtbar geworden.

Maas: Diplomatische

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 3/2019.
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