SPIEGEL: Herr Garton Ash, gibt es den Westen eigentlich noch?

Garton Ash: Als Geschichte, als Kultur und als Wertegemeinschaft schon. Als geopolitischen Akteur gibt es ihn im Moment nicht.

SPIEGEL: Sie sagen "im Moment" – halten Sie die Krise des Westens für eine vorübergehende Erscheinung?

Garton Ash: Ich glaube nicht, dass es mit dem Westen als geopolitischem Akteur ganz vorbei ist. Es ist durchaus möglich, dass Donald Trump die nächsten Wahlen verliert. Und die Verbindungen sind alle noch da: die Nato, andere internationale Institutionen, die wirtschaftlichen Verflechtungen.

SPIEGEL: Wenn Trump abgewählt wird, ist also alles wieder gut?

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 29/2018.
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