Die Mittzwanzigerin schaut mit ernstem Blick unter ihrem schiefen Pony hervor: "Natürlich will ich die Welt verändern", sagt sie, "deshalb arbeite ich für H& M, deshalb bin ich heute hier."

Die schwedische Modekette hat ein paar Journalisten und jede Menge Modeblogger und Influencer aus dem In- und Ausland nach Hamburg in ihre Deutschlandzentrale eingeladen. Es geht um viele gute Dinge. Um den neuen Nachhaltigkeitsreport. Um das Projekt "Take care", das die Kunden dazu bringen soll, ihre Kleidung wertzuschätzen und nicht nur als Wegwerfprodukt zu sehen. Würde jemand zufällig in diese Veranstaltung geraten und nur den Mitarbeitern zuhören, könnte er meinen, bei einer NGO gelandet zu sein – und nicht bei einem Fast-Fashion-Konzern, der jährlich Abermillionen Billig-T-Shirts auf den Markt wirft.

Es gibt grüne, rote, gelbe Smoothies zu trinken, das Publikum sitzt auf grünen, roten, gelben Poufs. Die Kulisse ist einem Loft im "Skandi-Stil" nachempfunden: helles Holz, Topfpflanzen, kuschelige Kissen.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 45/2018.
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