Berliner Regierungsviertel, Mittwochmittag, der Himmel ist klar, die Sonne sticht. Im Reichstagsgebäude debattieren die Abgeordneten die Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Wie in den Tagen zuvor geht es um Flüchtlinge, Transitzentren und Horst Seehofer – wenn auch nicht mehr ganz so hitzig, dass darunter die Berliner Republik zu schmelzen droht.

Draußen, auf dem Rasen vor dem Reichstag, flaniert das Volk. Berliner Bürger, Menschen aus der ganzen Republik, Gäste aus dem Ausland. Sie treffen zufällig aufeinander, Besuchergruppen, Politikinteressierte, Touristen, Schulklassen, Lehrer.

Was halten sie vom Machtkampf, den Horst Seehofer und Angela Merkel in den vergangenen Wochen geführt haben? Ein SPIEGEL-Team hat einen Tag lang die Stimmung zwischen Parlament und Kanzleramt ergründet, die Journalisten sprachen nach dem Zufallsprinzip Passanten an und baten sie um ihre Meinung. Die meisten Bürger winkten ab. Und von denen, die doch sprachen, wollten viele ihren Namen nicht nennen.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 28/2018.
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