SPIEGEL: Herr Schiffer, Ihre jüngsten Befunde lassen vermuten, dass die herkömmliche Bienenhaltung den Insekten schadet. Wie das?

Schiffer: In den dünnwandigen Behausungen der Imker ist es meist viel zu feucht. Vor allem im Winter schlägt sich in den ausgekühlten Ecken Kondenswasser nieder. Dadurch entsteht Schimmel, der die Bienen schwächt und wohl auch Krankheiten fördert. Das ist ein verbreitetes und leider verkanntes Problem in der Imkerei.

SPIEGEL: Sind die Bienen nicht an das feuchte Wohnklima gewöhnt?

Schiffer: Nein, aber das hat bislang kaum jemanden interessiert. Bienen leben von Natur aus in gut gedämmten, dickwandigen Baumhöhlen, für deren trockenes Klima sie einen hohen Aufwand treiben. Ich habe für die Uni Würzburg erstmals untersucht, wie ihnen das gelingt.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 27/2018.
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