Bevor Sabine S. ihre beiden Kinder zurückließ und mit einem Koffer voller Kleider die Grenze nach Syrien überquerte, verfasste sie noch einen Brief an ihren ersten Mann. "Ich musste dorthin, um zu helfen", schrieb sie – und um "den ehrenvollen Tod einer Schahida zu erlangen". Den Tod einer Märtyrerin.

Die Reise der Frau aus Rastatt ging über die Türkei in das Herrschaftsgebiet des "Islamischen Staats" (IS). Knapp vier Jahre lang hielt sich die deutsche Konvertitin bei der Terrorgruppe auf, bis kurdische Peschmerga-Kräfte sie im September 2017 im Nordirak aufstöberten. Sabine S. trug eine Pistole bei sich, ließ sich aber festnehmen. Anders eine Gesinnungsgenossin: Diese zündete ihren Sprengstoffgürtel.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 32/2018.
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