Eins kann man Greta Thunberg nicht vorwerfen: dass sie die Menschen kaltlasse. Kaum eine öffentliche Figur polarisiert in diesen Tagen so wie die 16-jährige Schwedin, die die Schule schwänzt, um für Klimaschutz zu streiken. Für Tausende Jugendliche, die es ihr nachtun, ist sie ein Vorbild. Für ihre Gegner ist Greta ein Hassobjekt und eine Kunstfigur. Das Mädchen werde in Wahrheit von Erwachsenen für deren egoistische Zwecke instrumentalisiert, behaupten sie. 

Ist Greta eine Marionette? Die meisten, die das verbreiten, berufen sich auf Andreas Henriksson. Der schwedische Wirtschaftsjournalist, der lange über die PR-Branche berichtet hat, schrieb vor einigen Wochen auf seiner Facebook-Seite, der Schulstreik sei eine "PR-Kampagne" für ein neues Buch von Gretas Mutter, der Opernsängerin Malena Ernman. Und der große Stratege hinter dieser Kampagne sei "der PR-Profi Ingmar Rentzhog". 

Genau darauf hatten Gretas Gegner gewartet. Hundertfach wurde Henrikssons Beitrag verbreitet. Vor allem Klimawandelleugner

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