Herzog, 68, ist das, was man einen Stararchitekten nennt. Mit dem Büro Herzog & de Meuron schuf der Schweizer Bauten von internationaler Strahlkraft: die Allianz Arena in München, das Olympiastadion von Peking, das Museum Tate Modern in London. Und, zuletzt, die Hamburger Elbphilharmonie. Nun plant Herzog gemeinsam mit seinem Kompagnon Pierre de Meuron einen Bau für das Berliner Kulturforum in der Nähe des Potsdamer Platzes. Das "Museum des 20. Jahrhunderts" ist bereits vor dem ersten Spatenstich heftig umstritten.


SPIEGEL: Herr Herzog, Ihre Gebäude haben ganze Städte verwandelt, London, Hamburg. Aber was ist in Berlin los – fühlen Sie sich dort willkommen? Oder eher unwillkommen?

Herzog: Als wir 2016 den Wettbewerb für das Museum gewannen, waren wir von der Kritik überrascht, aber nicht schockiert.

SPIEGEL: Wirklich? Ihr Entwurf für das neue Kunstmuseum wurde als "Bierzelt" und "Aldi" beschimpft.

Herzog: Wir selbst sprachen von einer Scheune, einem Hangar, einem Tempel. Aber nicht jeder muss

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 7/2019.
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