Das Flatiron Building auf der Fifth Avenue ist eines dieser Hochhäuser in Manhattan, die jeder Tourist kennt: dreieckiger Grundriss, vorn spitz zulaufend, ein eleganter, mondäner Keil. Drinnen, im zweiten Stock, sieht es schlichter aus. Ein dunkler Flur, auf dem Boden Bücherkartons, es riecht nach Filterkaffee. James B. Comey, 57, der frühere FBI-Direktor, zwängt sich in eine Kammer des Verlags Flatiron Books, der die engen Räumlichkeiten belegt.

Er wirkt locker, fast vergnügt – es ist sein einziges Interview mit einem deutschsprachigen Medium. Comey ist nach seiner öffentlichen Demütigung auf dem Zenit seines Ruhms angelangt. Vor fast genau einem Jahr, am 9. Mai 2017, warf ihn Donald Trump in einer unerhörten Wutaktion aus dem Amt, weil das FBI dem Präsidenten in dieser »Russland-Sache« – wie er sie nannte – zu nahe gekommen war. Seither hat Comey Trump auf verschiedenste Weise das Leben schwer gemacht. Er spielte der Presse Aufzeichnungen zu, die er als FBI-Direktor nach Begegnungen mit

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 17/2018.
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