Roger Cohen, 63, ist langjähriger Kolumnist der "New York Times" und erklärter Donald-Trump-Kritiker, was ihn mit McCain verbindet.

Die Verachtung, die sie füreinander hatten, konnte auch der Tod nicht überwinden. John McCain, der republikanische Senator aus Arizona, der mit 81 Jahren nach seinem Kampf gegen den Tumor in seinem Kopf am vergangenen Samstag gestorben ist, stand für alles, was Präsident Donald Trump demontieren will: Das transatlantische Bündnis. Härte gegenüber dem Russland Wladimir Putins. Eine auf gemeinsame Regeln gegründete internationale Ordnung. Amerikas Wort als echtes Bekenntnis zur Freiheit. Ehre, Anstand und Pflicht waren die Ideen, auf die McCain sein Leben gründete, das er als Dienst verstand. Es sind Begriffe, die für Trump keine Bedeutung haben.

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 36/2018.
Entdecken Sie SPIEGEL+
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!