Zum Ende dieser Saison wird Jonas Boldt Bayer Leverkusen verlassen. Das gab der Verein kürzlich bekannt. Dabei schien es noch im Sommer, als hätte der gebürtige Franke bei der Werkself den vorläufigen Höhepunkt seiner noch so jungen Karriere gerade erst erreicht.

Der berufliche Werdegang Boldts sieht aus wie der eines Senkrechtstarters. Im Jahr 2003 absolvierte Boldt ein Praktikum. Dann ging er nach Südamerika, sichtete für Leverkusen Talente und entdeckte den Mittelfeldspieler Arturo Vidal, heute ein Weltstar beim FC Barcelona. Boldt avancierte zum Chefscout, wurde Assistent des damaligen Sportdirektors Rudi Völler und 2014 sogenannter Kaderplaner.

Im Juli dieses Jahres stieg Boldt zum Sportdirektor auf, mit 36 Jahren. In der Branche gilt er als exzellenter und bestens vernetzter Fachmann. Sein Förderer Völler, heute Geschäftsführer Sport bei Leverkusen, sagt über den scheidenden Kollegen: "Dass wir ihn auf ganz hohem Niveau wiedersehen werden, ist für mich keine Frage."

Ganz so sicher ist

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 50/2018.
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