Ministerin Barley
Hermann Bredehorst/ DER SPIEGEL
Ministerin Barley

Justizministerin Barley über ihre Scheidung und die Kinder

"Mir war klar, dass sie ihren Vater weiterhin brauchen"

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Bundesjustizministerin Katarina Barley propagiert das Wechselmodell – sie kennt es aus eigener Erfahrung: Ihr Ex-Mann und sie betreuten so ihre beiden Söhne. Von Christopher Piltz

Barley, 50, ist seit März 2018 Justizministerin, zuvor war sie Bundesfamilienministerin. Sie hat Jura studiert und auch als Familienrichterin gearbeitet. Die SPD hat sie als Spitzenkandidatin für die Europawahl nominiert; nach der Wahl will Barley ihr Ministeramt niederlegen.

SPIEGEL: Frau Barley, Sie setzen sich dafür ein, Familien zu unterstützen, die das Wechselmodell leben. Sie haben es nach Ihrer Scheidung selbst so gemacht, also abwechselnd mit Ihrem Ex-Mann die Kinder betreut. Wie genau sah das aus?

Barley: Für mich und meinen Ex-Mann war immer klar, dass wir sowohl arbeiten wollen als auch für die Kinder da sein. Noch während unserer Ehe reduzierte mein damaliger Ehemann seine Arbeitszeit, um mehr Zeit für unsere Kinder haben zu können. Ich hatte eine Dreitagewoche. Nach der Trennung haben wir in zwei Wohnungen gelebt, etwa zehn Fahrminuten voneinander entfernt. Die Kinder wechselten wöchentlich.

SPIEGEL: Wie alt waren Ihre Söhne damals?

Barley: Der eine war neun Jahre alt, der andere

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 7/2019.
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