Als die Sonne in Asbury Park an der Atlantikküste von New Jersey untergeht, steht Kiefer Sutherland auf einem abgesperrten Stück Parkplatz zwischen seinen beiden Tourbussen und beginnt mit dem Aufwärmprogramm. Er trägt zerschlissene schwarze Cowboystiefel und hält ein Lasso aus Nylon in der Hand. Ansonsten sieht er immer noch aus wie Jack Bauer, jener ebenso übermenschliche wie gebrochene Antiterroragent aus der Serie "24", den er 15 Jahre lang verkörpert hat und der zum ersten Actionhelden der Post-9/11-Ära wurde.

Sutherland hat seine Assistentin Beth angewiesen, zwischen den Bussen hin- und herzugehen, Beth kennt das schon. Dann konzentriert sich Sutherland, zielt, wirft die Schlinge des Lassos, lässt sie kurz hinter Beth auf den Boden ditschen, sodass die Schlinge wieder hochspringt und sich von unten um Beths Bein windet.

"Vor 25 Jahren, mit Mitte zwanzig", sagt Sutherland und zieht an seiner Zigarette, der circa 20. des Tages, "bin ich von Rodeoturnier zu Rodeoturnier gereist, wurde

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar

Zusätzlich sichern Sie sich mit einer Bestellung Zugriff zu allen Inhalten der aktuellen Exklusivserie „Football Leaks“ über Hinterzimmergeschäfte und schmutzige Deals im Spitzenfußball.

Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 23/2018.
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!