Der Hausmeister im grauen Kittel, der mürrisch die Kinder im Hof anschnauzt: "Runter von der Wiese!" Schilder, auf denen "Spielen verboten!" steht. Nachbarn, die schimpfen, weil der Dreijährige mit dem Bobbycar durch die Wohnung brettert. Gibt es so etwas in unserer kinderfreundlichen Gesellschaft überhaupt noch? Allerdings.

Wenn man Anwälten und Vertretern von Mietervereinen glaubt, nehmen Konflikte zwischen Nachbarn eher zu - auch wegen der Kinder. Das liegt nicht nur an militanten Zeitgenossen, die auf jede kleinste Unruhe allergisch reagieren. Sondern auch an Eltern, die es völlig normal finden, wenn der Nachwuchs mittags Schlagzeug übt. Gegenseitige Rücksichtnahme, so scheint es, nimmt in einer Gesellschaft ab, in der jeder auf seinen eigenen Vorteil achtet.

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