SPIEGEL: Herr Edenhofer, was halten Sie davon, wenn Privatpersonen versuchen, ihren CO2-Fußabdruck zu verringern? Ist das sinnvoll oder wird da Energie vergeudet, die man besser an anderer Stelle einsetzen könnte? An der grundlegenden Situation ändert es ja nichts.

Edenhofer: Natürlich ist das sinnvoll und auch lobenswert. Aber es ist auch unwahrscheinlich mühsam. Unser Alltag ist geprägt von komplexen ökonomischen und technischen Strukturen, und wenn jetzt jemand seinen CO2-Fußabdruck verkleinern will, muss er gegen diese Strukturen antreten und lauter individuelle Lösungen finden. Das werden nicht alle machen wollen und können, und das kann man den Leuten auch nicht übelnehmen.

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