SPIEGEL: Fußballspieler Franck Ribéry postete kürzlich ein Video auf Instagram, auf dem er ein Steak serviert bekommt, das über und über mit Blattgold belegt ist. Was soll das?

Bühner: Das ist Dekadenz in Tüten. Geschmacklich ergibt das absolut keinen Sinn.

SPIEGEL: Haben Sie schon Gold probiert?

Bühner: Ja, vor allem in den Achtzigerjahren war das ziemlich angesagt. Ich erinnere mich an einen Abend, da haben wir Gänseleber mit Blattgold serviert, geformt als Goldfinger. Das war eine Anlehnung an den bekannten James-Bond-Film.

SPIEGEL: Und wonach schmeckt es?

Bühner: Nach nichts! Sie merken es noch nicht einmal auf der Zunge, so dünn ist das. Da können Sie nur hoffen, dass es nicht am Zahn kleben bleibt.

SPIEGEL: Also noch einmal: Was soll das?

Bühner: Manche Leute stehen einfach drauf. Ein bisschen Show auf dem Teller kommt bei vielen gut an. Und so unüblich ist es auch nicht: Im Danziger Goldwasser, einem Gewürzlikör, den es im Supermarkt gibt, sind auch kleine Blattgoldsplitter drin.

SPIEGEL:

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 2/2019.
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