In Köln wurde vorige Woche der Islamist Sief Allah H. verhaftet, weil er in seiner Wohnung mehr als 3000 Rizinussamen gehortet und daraus die hochgefährliche Substanz Rizin gewonnen hatte. Die Bundesanwaltschaft vermutet, dass der Tunesier eine Rizinbombe bauen wollte.

SPIEGEL: Herr Professor Stahlmann, ein Fernsehkommissar im "Tatort" sagte einmal, gegen das Rizin sei der Biss einer Mamba nur ein Mückenstich. Ist der Stoff wirklich so tückisch?

Stahlmann: Ja, das Rizin ist hochgiftig – vor allem wenn Sie es injiziert bekommen. Dann wirkt es mindestens tausendmal stärker, als wenn Sie es schlucken würden. Entscheidend ist aber auch, ob es sich um den chemisch reinen Stoff handelt oder nur um die Samen der Rizinuspflanze, aus denen er gewonnen wird.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 26/2018.
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