Diskretion war schon immer die Stärke von Ronald Pofalla. Als Chef des Bundeskanzleramts entschärfte er für Angela Merkel viele Konflikte, effizient und geräuschlos. Dann kehrte der Unionsmann der Politik den Rücken und wechselte als Vorstand zur Deutschen Bahn. Das war im Jahr 2015.

Doch dieser Tage ist der 59-jährige Manager wieder als Merkels Unterhändler im Berliner Regierungsviertel unterwegs. Der Umweltministerin stattete er schon einen Besuch ab, in dieser Woche ist der Wirtschaftsminister an der Reihe. Auch bei seiner früheren Chefin schaute er vorbei.

Pofalla hat einen Plan, und noch einmal geht es darum, Merkel aus der Klemme zu helfen. Er kämpft um ihren ramponierten Ruf als Klimakanzlerin, der nicht zuletzt vom Erfolg einer Regierungskommission abhängt, die in den kommenden Wochen den Ausstieg aus der Kohleverstromung einleiten soll.

Doch was Pofalla von den Sitzungen des Gremiums mit dem kryptischen Namen "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" zu berichten hatte, klang gar

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 38/2018.
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