Sie sei eine Bestie, sie kenne keine Gnade, heißt es im Regenwald von Tinigua, wo sie die Kokapflanzen anbauen und in Dschungellaboren zu Rauschgift kochen. Sie sei wie der Teufel, listig und böse, heißt es im Hafen von Buenaventura, wo sie die Drogen auf U-Boote verladen und Richtung Vereinigte Staaten schicken. Sie ruiniere das Geschäft, deswegen müsse sie sterben, sagt Dairo Antonio Úsuga, Oberhaupt des Úsuga-Clans, Kolumbiens mächtigster Drogenboss seit Pablo Escobar, einer der meistgesuchten Männer Südamerikas.

Er hat, so steht es auf Flugblättern von Cali bis nach Medellín, ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt: 200 Millionen Pesos, fast 60 000 Euro, für den, der die "schwarze Witwe", die auf den Namen "Sombra" hört, beseitigt.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 35/2018.
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