Twitter-Hass

Blockt die Spinner!

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Eine hohe Followerzahl auf Twitter gibt nicht immer ein gutes Gefühl. Es bedeutet auch: mehr Hass. Dagegen hilft nur eins.  Von Sophie Passmann

Ich habe die letzten Tage angestrengt darüber nachgedacht und kann sagen: Ich fühle mich nicht besonders gut. Der "Welt"-Journalist Boris Pofalla hatte diese Mutmaßung in einem seiner letzten Texte aufgestellt. In einem Selbstversuch meldete er sich bei Twitter an, mit dem Vorsatz, vielleicht ja sogar Gefallen an dem sozialen Netzwerk zu finden. Bei der Aufzählung großer und vermeintlich wichtiger Twitter-Accounts tauchte auch mein Name auf, im Hinblick auf die hohe Followeranzahl mutmaßte er dann: "Das muss sich gut anfühlen."

Vor ziemlich genau einem Jahr hatte ich 500 Follower, heute sind es rund 50.000. Im direkten Vergleich stelle ich fest, dass ich heute dieselben Medikamente nehme wie vor einem Jahr und auch sonst trat keine größere Verbesserung meines emotionalen Zustandes ein.

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