Es waren harte Worte, die Bundesinnenminister Horst Seehofer in der nicht öffentlichen Sitzung des Innenausschusses des Bundestages für die Flüchtlingshelfer des Rettungsschiffes "Lifeline" fand. Die Retter der Dresdner Hilfsorganisation "Mission Lifeline" müssten zur Rechenschaft gezogen werden, soll Seehofer laut Teilnehmern der Sitzung gesagt haben. Er warnte, so die Teilnehmer, vor einem Präzedenzfall und sagte, zwischen Libyen und Europa dürfe es keinen Shuttle geben.

Damit bediente sich der CSU-Politiker offenbar der Rhetorik, die Gegner der ehrenamtlichen Seenotretter seit Jahren gegen die Nichtregierungsorganisationen (NGOs) ins Feld führen. Sie sehen die Helfer als verlängerten Arm von Schleppern an, die den Flüchtlingen die Überfahrt von Libyen nach Europa für teures Geld organisieren. Der Vorwurf, die ehrenamtlichen Retter würden mit den kriminellen Schleusern sogar zusammenarbeiten, wird von rechten Gruppen immer wieder erhoben: Bislang allerdings gibt es keinen Beweis für diese

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FOTO: Hermine Poschmann/Mission Lifeline via AP

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