"Wir haben viel durchgemacht." So beschreibt Frau K., 43, aus der Nähe von Frankfurt, ihren jahrelangen Kampf, sich und ihrem Mann, 50, den Kinderwunsch zu erfüllen. "Mein Körper ist an seine Grenzen gekommen", sagt die inzwischen glückliche Mutter von zwei Jungen. Ihr Name kann nicht genannt werden. Denn geholfen hat ihr am Ende ihres Leidenswegs, nach mehreren Behandlungen in deutschen und belgischen Kliniken, eine künstliche Befruchtung in Spanien, dank der Eizellspende einer fremden Frau. Und das ist in Deutschland nicht erlaubt.

Für ihren ersten Sohn, der jetzt acht Jahre alt ist, hat sie fünf In-vitro-Befruchtungen benötigt. Das bedeutete für die gelernte Bankkauffrau, die bei einem großen Konzern in der Marketingabteilung arbeitete, fünf Behandlungszyklen mit Hormonpräparaten, um Eizellen heranreifen zu lassen. Sie wurden dann unter Narkose abgesaugt, im Labor später die Spermien ihres Mannes injiziert. Drei Embryonen ließ sie sich, wieder unter Narkose, in die Gebärmutter einsetzen.

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