Das Problem ist unsichtbar, und das ist ein Problem: Tier- und Pflanzenarten sterben, aber sie welken nicht dramatisch dahin, sie siechen nicht öffentlich. Sie verschwinden einfach. Still. Und weil dadurch einer oder zwei anderen Arten die Nahrung fehlt, können auch diese nicht mehr leben. Und dadurch wiederum die nächsten.

Und immer so fort, längst ist das Netz an unzähligen Stellen zerrissen, unermessliche Löcher klaffen. Und es betrifft bei Weitem nicht nur die Bienen, deren Schwund immerhin nicht unbemerkt geblieben ist, und nicht nur die Insekten insgesamt. Es betrifft die gesamte Flora und Fauna; Biologen und Umweltschützer warnen schon lange davor.

Jetzt haben deutsche Wissenschaftler Alarm geschlagen: Es sei so weit, heißt es in dem vorige Woche veröffentlichten Diskussionspapier der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, "wichtige Ökosystemfunktionen und Lebensgrundlagen" seien "ernsthaft in Gefahr".

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 22/2018.
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