SPIEGEL: Frau Henrich, viele Menschen schließen irgendwann eine Lebens- oder Rentenversicherung ab und kümmern sich dann jahrzehntelang nicht mehr darum. Warum ist das ein Fehler?

Katharina Henrich: Weil man selbst für die Rendite verantwortlich ist und sie beeinflussen kann. Wenn man es richtig macht, sind viele Tausend Euro drin, die man rausholen kann.

SPIEGEL: Wie denn?

Henrich: Zum einen kann man an den Rahmenbedingungen etwas verändern. Viele Leute machen den Fehler, dass sie ihre Beiträge in monatlichen Raten zahlen. Dafür berechnen die Institute jedesmal einen Zuschlag. Das summiert sich über die gesamte Laufzeit schon mal auf mehrere Tausend Euro. Viel schlauer ist es, den Betrag einmal im Jahr zu zahlen.

SPIEGEL: Dann müssen Sie aber das Geld auch zur Verfügung haben, oder ganz diszipliniert jeden Monat etwas zurücklegen...

Henrich: Ja, sicher. Oder man zahlt, wenn man noch jung ist und nicht viel Geld hat, zunächst die Monatsraten und stellt dann später auf jährliche Zahlweise

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