SPIEGEL: Frau Professor Stern, wie hoch ist Ihr eigener Intelligenzquotient?

Stern: Sagen wir mal so: Als ich am Anfang meines Psychologiestudiums getestet wurde, war ich zufrieden. Ich gehörte zu einer sehr guten Gruppe.

SPIEGEL: Was hat Ihnen das gebracht?

Stern: Zwei Prozent aller Menschen sind per definitionem hochbegabt - allein in Deutschland etwa 1,6 Millionen Leute. Man ist also kein Exot, aber man hat mehr Möglichkeiten, kann sich größere Ziele vornehmen und die auch erreichen.

SPIEGEL: Die meisten Eltern wünschen sich intelligente Kinder, weil sie hoffen, dass sie dadurch ein erfolgreiches Leben haben werden. Stimmt das überhaupt?

Stern: Ja. Intelligente Menschen bekommen nur dann Probleme, wenn sie nicht die Chancen haben, interessante Dinge zu tun. Sonst haben sie viele Optionen: Sie können sich für eine kompetitive Karriere entscheiden - oder dafür, einem Beruf nachzugehen, der nicht so hohe Anforderungen an sie stellt, und diesen dann entspannt erledigen.

SPIEGEL: Was müssen Eltern

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