Direkt hinter dem dunkel verglasten Amtssitz von Premier Fayez Sarraj verputzen Bauarbeiter die Fassade eines vierstöckigen Gebäudes. Hier, an der Sikka-Straße in der Hauptstadt Tripolis, beginnt in diesen Tagen ein erster Versuch der Zusammenarbeit libyscher und internationaler Behörden.

Bis zu 1000 Migranten sollen hier Platz finden, die entweder besonders gute Chancen haben, in Europa Asyl zu erhalten, oder deren Lage besonders verzweifelt ist. "Emergency Transitional Center" (ETC) heißt die Einrichtung, Notfall-Übergangszentrum. Das Uno-Flüchtlingshilfswerk UNHCR betreibt es, finanziert wird es aber größtenteils von der Europäischen Union. Genaue Zahlen gibt es nicht, aber es steckt auch Geld aus Deutschland in dem Zentrum; Deutschland ist zweitgrößtes Geberland des UNHCR.

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Entdecken Sie SPIEGEL+
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!