Es wird hin und wieder geschrieben, Donald Trump hasse die Medien, aber das ist nicht ganz richtig. Neben seinem täglichen Fernsehkonsum, der oft Stunden in Anspruch nimmt, findet der Präsident noch Muße für Zeitungslektüre. Und wenn ihm ein Artikel nicht gefällt oder eine Gewichtung nicht passend erscheint, lässt er die Welt daran teilhaben.

Anfang Oktober etwa beklagte er sich, dass die "New York Times" die Ernennung seines Supreme-Court-Kandidaten nicht auf der Titelseite meldete, wie es aus Trumps Sicht angemessen gewesen wäre, sondern viel zu weit hinten, auf Seite A17. So denkt niemand, der die Medien hasst, sondern einer, der ein obsessives Verhältnis zu seiner eigenen Wichtigkeit entwickelt hat und möchte, dass Journalisten sie gefälligst entsprechend abbilden.

Ähnlich war es auch am Mittwoch dieser Woche, als Trump die Hauptstadtpresse in den East Room des Weißen Hauses einlud, um über seinen angeblichen Sieg bei den Kongresswahlen zu reden. Trump machen solche Veranstaltungen Spaß,

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 46/2018.
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