Sie hätte sich längst zur Ruhe setzen können, mit 81 Jahren, einer fulminanten diplomatischen Karriere, sechs erfolgreichen Büchern und einer florierenden Beratungsfirma, aber als Rentnerin taugt Madeleine Albright nicht. Bis heute ist sie die große alte Dame der US-Außenpolitik, angefangen hat sie als Botschafterin bei der Uno in New York, von 1997 bis 2001 war sie dann Außenministerin unter Präsident Bill Clinton.

Sie kümmerte sich um den Konflikt im Nahen Osten, um Russlands Entwicklung nach dem Ende der Sowjetunion, um das Atomprogramm Nordkoreas – all jene Themen also, die immer noch aktuell sind. Bis heute lässt sie der Zustand der Welt nicht los, diese Frau denkt immer im Maßstab des gesamten Globus. Das wichtigste Thema, das Albright derzeit umtreibt, heißt Donald Trump, der große Zerstörer des transatlantischen Verhältnisses und der westlichen Ordnung, die auch Albrights Ordnung gewesen ist. Mitte Juli erscheint ihr neuestes Buch in Deutschland, es trägt den provokanten, bissigen

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 28/2018.
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