Madonna wird am Donnerstag 60 und täglich schöner, glücklicher, strahlender. New York hat sie verlassen und ist nach Lissabon gezogen, ins Romanische. In der romanischen Tradition hat eine Frau ja bekanntlich kein Alter. Begehrenswert, begehrend bleiben wir, werden wir reifer. Ob man rosafarbene Leggings tragen kann, ist keine Frage des Alters, sondern in jedem Alter eine des Stils und der Mode. Die italienische "Vogue" hat sie als geheimnisvolle Andalusierin aufs Cover gesetzt.

Das Lateinisch-Romanische, auch das Römisch-Katholische hat Madonna immer angezogen: Auf katholischen Schulen erzogen, nahm sie zur Firmung den Namen Veronica an – vera eikon, die wahre Ikone, ein Programm. Madonnas Tochter heißt wie viele Südamerikanerinnen Lourdes, nach dem südfranzösischen Ort, an dem die Madonna einem Mädchen erschienen ist. Am romanischsten, katholischsten ist Madonnas Künstlername, der tatsächlich auch ihr Vorname war, denn, unglaublich, aber wahr: Madonna heißt Madonna. Wie sie ist sie souverän

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 33/2018.
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