SPIEGEL: Herr Söder, sind Sie neidisch auf die rege Debatte in der CDU nach der Wahl der neuen Parteivorsitzenden?

Söder: Natürlich nicht. Die CDU hat in den vergangenen Wochen eine spannende Personaldebatte geführt, die wir in der CSU schon vor einem Jahr begonnen haben und die in beiden Fällen mit einem guten Ergebnis abgeschlossen wurde.

SPIEGEL: Wollen Sie Ihren versteckt geführten Machtkampf mit Horst Seehofer dem Wettbewerb der CDU-Kandidaten auf offener Bühne gleichstellen?

Söder: Die CSU hat ihre Erneuerung im Amt des Ministerpräsidenten im vergangenen Jahr mit einem fast einstimmigen Parteitagsbeschluss auf den Weg gebracht. Jetzt folgt die zweite Etappe auf dem Parteitag im Januar. All das wurde unter Beteiligung von Partei und Fraktion gestaltet. Die CDU hatte 18 Jahre lang personelle Kontinuität. Insofern war zu erwarten, dass es mehrere Bewerber geben würde. Unsere Partei wünscht sich dagegen nach einem harten Wahljahr Geschlossenheit und Seelenfrieden.

SPIEGEL: Viele Unionspolitiker

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 51/2018.
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