Die Ludwig-Erhard-Stiftung ist in diesen Tagen der Austragungsort eines Schauspiels, das eigentlich unwürdig ist für eine Institution, die nach dem Vater des Wirtschaftswunders benannt ist und deren Mitglieder sonst eher auf Harmonie bedacht sind. In der Hauptrolle: Roland Tichy, seit 2014 Vorsitzender der Stiftung, ein im persönlichen Umgang ruhiger und kluger Mann, ganz anders als das Online-Portal, das er betreibt: "Tichys Einblick".

Aus dem Portal ist längst eine Marke geworden. Sie lebt von der Behauptung, dass unter ihrem Dach Dinge ausgesprochen würden, die andere angeblich verschweigen. Eigenmarketing durch Herabwürdigung Dritter ist derzeit in Mode. "Tichys Einblick" gibt es inzwischen auch als gedrucktes Magazi im Finanzen-Verlag und als Buchreihe im Finanzbuch-Verlag. In der "Edition Tichys Einblick" veröffentlichen Autoren wie der Ex-SPIEGEL-Redakteur Matthias Matussek, der zuletzt von sich reden machte, als er in Hamburg auf Bierkisten stehend bei einer "Merkel-muss-weg"-Demo

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