Sieben der 16 Bundesländer glauben, es wäre eine gute Idee, ARD und ZDF bei Sport und vor allem der Unterhaltung rechtliche Grenzen zu setzen. Das müsste den Kritikern des Rundfunkbeitrags doch gefallen, meinen sie. Endlich wäre Schluss mit dem intellektuell sedierenden Florian Silbereisen, dem x-ten Quiz, den seichten Vorabend-Soaps und schwülstigen Pilcher-Dramen. Stattdessen: mehr Information, Bildung und Kultur im Hauptprogramm. Damit jeder sagen kann: Dafür zahle ich meine Abgabe doch gern.

Die Einwände der üblichen Verdächtigen kann man eh nicht mehr hören. Wenn ZDF-Intendant Thomas Bellut etwa von den gigantischen Einschaltquoten schwärmt, die das "heute-journal" in der Halbzeitpause von Fußballübertragungen erreiche, wo dann auch jene zuschauten, die Nachrichten sonst gerne mieden. So argumentiert er und lässt den Hinweis nicht gelten, dass die Sendung dann oft auf wenige Minuten zusammenschrumpft und gerade so lange dauert, dass man sich rechtzeitig vor der zweiten Halbzeit ein

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