Mit der Eisenbahn nach China zu fahren liegt näher als gemeinhin vermutet. "Auf dem direkten Weg dorthin", sagt Erich Staake, "gibt es nun einmal keine Meere."

Staake ist Vorstandschef der Duisburger Hafen AG und in dieser Funktion einer der fortschrittlichsten Eisenbahnbefrachter der Republik. 15 Güterzüge pro Woche und Richtung verkehren zwischen seinem Logistikzentrum an der Mündung der Ruhr in den Rhein und der chinesischen Industriemetropole Chongqing. Es ist inzwischen die mit Abstand meistgenutzte Bahnverbindung zwischen Europa und China – eine Art Seidenstraße des 21. Jahrhunderts.

Verglichen mit anderen internationalen Warenströmen gleicht der auf dem mehr als 10 000 Kilometer langen Schienenweg aber immer noch einem Rinnsal. Nahezu der gesamte Fernosttransport wird mit Seeschiffen erledigt. Bedingt durch die schiere Masse, die sie befördern können, sind diese unschlagbar günstig.

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 26/2018.
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!