Nach dem Sieg von Lewis Hamilton in Singapur scheint dem Briten die Titelverteidigung kaum noch zu nehmen sein. Aufgrund der Dominanz seines Mercedes-Teams, das zum fünften Mal hintereinander den Weltmeister stellen könnte, wird hinter den Kulissen über die Attraktivität der Formel 1 debattiert. Es ist ein Kampf um die Zukunft der Grand-Prix-Serie – zwischen dem Autoweltverband FIA, den Motorenherstellern, den Teams und dem Formel-1-Eigner Liberty Media.

SPIEGEL: Herr Wolff, das Publikum, aber auch viele Teilnehmer beklagen zu wenig Action bei den Rennen, zu viel Vorhersehbarkeit, zu wenig Kundennähe. Wie kann man die Attraktivität der Formel 1 erhöhen?

Wolff: In der Historie gab es immer Phasen, in denen Rennställe dominierten, es gab die McLaren-Jahre, sechs Michael-Schumacher-Ferrari-Jahre, vier Red-Bull-Jahre mit Sebastian Vettel. Ich erinnere mich noch, wie Red Bull mit eigenem Team als Challenger-brand in die Serie reingekommen ist. Als sie das erste Mal auf den dritten Platz fuhren,

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