Feministin Flaßpöhler: "Widerstände überwinden, Risiken in Kauf nehmen, mutig sein"
Markus Tedeskino / DER SPIEGEL
Feministin Flaßpöhler: "Widerstände überwinden, Risiken in Kauf nehmen, mutig sein"

Interview mit Philosophin über Sex und #MeToo

Die Frauen sind selber schuld? Ernsthaft, Frau Flaßpöhler?

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Die Philosophin Svenja Flaßpöhler kritisiert #MeToo und fordert einen neuen Feminismus, damit das Miteinander von Männern und Frauen gelingt. Von Claudia Voigt

Mit ihrem Manifest "Die potente Frau" kam Flaßpöhler, 42, bis auf Platz sechs der SPIEGEL-Bestsellerliste. Die Chefredakteurin des "Philosophie Magazins" stellt die Verschärfung des Sexualstrafrechts und die #MeToo-Bewegung infrage – aus feministischer Perspektive.

SPIEGEL: Frau Flaßpöhler, seit Monaten wird über #MeToo diskutiert. In privaten Runden, in der Öffentlichkeit. Sie kritisieren diese Debatte. Warum?

Flaßpöhler: Der ganze #MeToo-Diskurs wird in einem reinen Anklageduktus geführt. Er richtet sich kritisch an den Mann, aber nicht selbstkritisch an die Frau.

SPIEGEL: Weil in den Fällen, über die öffentlich berichtet wurde, fast immer Männer die Täter und Frauen die Opfer sind?

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 27/2018.
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